"Willkommen, bienvenue, welcome!  

Fremder, étranger, stranger.

 Glücklich zu sehen, je suis enchanté. 

Happy to see you, bleibe, resté, stay."

Aktuelle Produktion 2022

Margot Honecker, Imelda Marcos und Leila Ben-Ali:  Drei Gattinnen ehemaliger Diktatoren treffen bei einer Pressekonferenz aufeinander, um über die geplante Verfilmung ihrer Leben zu sprechen. Zunächst plaudern die Damen und erinnern sich wehmütig an Partys bei Stalin, Handküsse von Mao und schusssichere BHs. Dabei bleibt es aber nicht, die Frauen überbieten sich gegenseitig mit den unrühmlichen Taten ihrer Vergangenheit. Verzweifelt versucht Dolmetscher Gottfried, zwischen ihnen zu vermitteln und mit allerlei Übersetzungstricks ein kulturdiplomatisches Desaster zu verhindern, höchstkomisch und gleichzeitig sehr dramatisch. Es entwickelt sich ein fulminanter Schlagabtausch, der mehr Wahrheiten offenbart, als Gottfried und den Zuschauern lieb sein kann.

Dauer ca. 80 Minuten, keine Pause       

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg 

Das Stück ist als E-Book und Taschenbuch beim Rowohlt Verlag erhältlich.  

Zur Autorin

Theresia Walser, geboren 1967 in Friedrichshafen am Bodensee, absolvierte von 1990 bis 1994 eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Bern und war anschließend zwei Jahre lang Ensemblemitglied am Jungen Theater Göttingen. 

Sie ist die jüngste Tochter des Autors Martin Walser und lebt als Schriftstellerin u. a. in Berlin, Mannheim und Freiburg im Breisgau.

Theresia Walser ist Verfasserin von Theaterstücken, die als Gegenentwurf zum gängigen Bühnen-Realismus gedacht sind und deren ungewöhnliche, poetische Sprachkunst von der Kritik einhellig gelobt wird. Werke von ihr wurden ins Französische, Spanische, Polnische und Griechische übersetzt. 

Sie wurde 1998 von der Jury der Zeitschrift „Theater heute“ zur besten Nachwuchsautorin des Jahres gewählt sowie 1999 zur besten deutschsprachigen Autorin.

Zudem erhielt sie 1998 den Förderpreis des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg

Mit ihrem Stück ICH BIN WIE IHR, ICH LIEBE ÄPFEL" entfaltet Theresia Walser, eine der bekanntesten, zeitgenössischen und meistgespielten Dramatikerinnen, mit bitterbösem Humor die grotesken Weltanschauungen einst machtvoller Diven mit vielen realen Bezügen.
2013 als Auftragswerk für das Nationaltheater Mannheim uraufgeführt, wurde das Stück bereits in sieben weitere Sprachen übersetzt. 


WERKE

·       Das Restpaar. Frankfurt am Main 1996 (Uraufführung Theater die Rampe, Stuttgart 1997)

·       Kleine Zweifel. Das Restpaar. Frankfurt am Main 1997 (Uraufführung Münchner Kammerspiele 1997)

·       King Kongs Töchter. Frankfurt am Main 1998 (Uraufführung Theater am Neumarkt, Zürich 1998)

·       So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr. Frankfurt am Main 2000 (Uraufführung Münchner Kammerspiele 2000; Regie: Jan Bosse)

·       Die Heldin von Potsdam. Frankfurt am Main 2001 (Uraufführung Maxim-Gorki-Theater, Berlin 2001)

·       Wandernutten. Frankfurt am Main 2004 (Uraufführung Staatstheater Stuttgart 2004)

·       Die Kriegsberichterstatterin. Frankfurt am Main 2005 (Uraufführung Bayerisches Staatsschauspiel, München 2005)

·       Die Liste der letzten Dinge. (Uraufführung Bayerisches Staatsschauspiel München, 2006)

·       Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm. (Uraufführung Nationaltheater Mannheim 2006)

·       Morgen in Katar. (Uraufführung Staatstheater Kassel 2008)

·       Monsun im April. Komödie (Uraufführung Nationaltheater Mannheim 2008)]

·       Herrenbestatter. Komödie. (Uraufführung Nationaltheater Mannheim 2009) 

·       Die ganze Welt. (Zusammen mit Karl-Heinz Ott; Uraufführung Nationaltheater Mannheim 2010) 

·       Eine Stille für Frau Schirakesch. (Uraufführung Theater Osnabrück 2011.) 

·       Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel. (Uraufführung im Nationaltheater Mannheim am 12. Januar 2013) 

·       Konstanz am Meer. Ein Himmelstheater. Zusammen mit Karl-Heinz Ott. (Uraufführung Konzil Festspiele Konstanz, 27. Juni 2014). Rowohlt Theaterverlag 2013; Buch: Klöpfer & Meyer, Tübingen 2014. 

·       Herrinnen. (Uraufführung im Nationaltheater Mannheim am 29. Oktober 2014) 

·       Der Turm zu Basel, Groteske; Auftragsstück des Theaters. (UA: 15. September 2016 Theater Basel)]